Burgruine Burg Hardenstein

Die bei Witten bzw. Bommern südlich der Ruhr am Muttental gelegene mittelalterliche Burg Hardenstein wird erstmals 1354 urkundlich erwähnt und war im Besitz der Familie von Hardenberg, einem Hochadelsgeschlecht aus dem Bergischen Land.

Durch die Heirat der Erbtochter Christine mit Robert Stael von Holstein gelangte die Burg 1439 bis 1510 in Besitz der Familie von Holstein.
Seit 1629 wurde sie von den wechselnden Eigentümern mit den umliegenden Ländereien verpachtet.
Die Burg wurde seit dem 16. Jahrhundert kaum mehr genutzt.

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts verfallen, wird die Burgruine von dem gemeinnützigen Verein "Burgfreunde Hardenstein" betreut.

Die Burgruine ist Eigentum der Familie Oberste-Frielinghaus (Witten-Bommern), die sie durch Erbschaft von Wilhelm Dünkelberg (Betreiber der Ziegelei auf Zeche Nachtigall) erworben hat. Die Stadt Witten ist Pächterin der Burgruine.

Wegen Geldmangel findet derzeit wieder ein Verfall der Burgmauern statt, eine Mauer ist Anfang 2010 eingestürzt, weil trotz der Warnungen der Burgfreunde nichts unternommen wurde.

Vom 19. bis zum 24. September 2010 diente die Ruine als Teil eines (Licht-) Kunstwerks von Andreas M. Kaufmann.


Inder Nähe der Burgruine befindet sich ein Haltepunkt der Museumsbahn (Hattingen -- Hagen) und ein Anlegepunkt des Ausflugsschiffes MS Schwalbe II, das von Bommern zum Kemnader Stausee verkehrt. An dieser Stelle ist auch eine Ruhrfähre in Betrieb, da dort der Ruhrtalradweg die Ruhr kreuzt.

Mehr Informationen zum Umfeld, auch mit Hinweisen für Wanderer, Tips zur Gastronomie und Hotels sowie zu den Attraktionen (Museumsbahn, Industrie-Museum Zeche Nachtigall, Bergbaugeschichtlicher Rundweg u.v.A.m. findet sich auf der Seite zum Muttental!

Fotos: © Udo Hennenhöfer :: Ruhrfoto  


Weitere Informationen folgen, sobald möglich!

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